Schuldenabbau ist mir wichtiger als Steuersenkungen,
die primär die Reichsten entlasten.

 

Mein Einsatz im Grossrat gegen ruinöse Steuersenkungen:

- Steuergesetz 2011

- Budgetdebatte 2009 - 2012

- Steuergesetz 2007

- Steuersenkungs-Initiative

und wenn schon Steuern senken, dann sollen Familien entlastet werden:

- Kinderabzüge + Kinderzulagen erhöhen!

 

Leserbrief in der Berner Zeitung 04.12.10 / "Reiche sind noch reicher" (BZ vom 03.12.10)

EVP-Initiative macht Sinn

Im Beitrag ist zu lesen, dass die 300 Reichsten des Landes aktuell zusammen 470 Milliarden Franken besitzen. Ein Grossteil davon wird weitervererbt, ohne dass die Erben irgend eine Leistung dafür erbracht haben. Dies ist ein weiteres starkes Argument für die von der EVP beschlossene Initiative für eine nationale Erbschaftssteuer zugunsten der AHV.
Ruedi Löffel, Grossrat EVP, Münchenbuchsee

 

Leserbrief in der Berner Zeitung 17.08.09 / BILLIGKASSEN

Scheinheilig

Nationalrat Amstutz wettert gegen die Billigkassen, weil ihre "Jagd auf gute Risiken" das ganze System schädige. Er spricht davon, dass andere "nachziehen" müssen, von "Teufelskreis" und gar von "Skandal". Seine Argumentation finde ich deshalb sehr bemerkenswert, weil der Steuerwettbewerb unter den Kantonen fast genau gleich funktioniert. Und wie sieht die Haltung von Herrn Amstutz diesbezüglich aus? Er unterstützt den ruinösen Steuerwettbewerb und tut nichts dagegen, dass die Kantone mit unvernünftigen Steuersenkungen "Jagd auf gute Risiken" sprich gut betuchte Steuerzahlende machen.
Ruedi Löffel, Grossrat EVP, Münchenbuchsee

 

Leserbrief im Bieler Tagblatt 21.12.06

So gehts nicht

«Steuersenkung ist nötig» - BT, 13. Dezember
Herr Eichenberger plädiert dafür, «nicht bedürftige Familien, sondern die Reichen zu entlasten». Er vergisst dabei wichtige Details:
Unbegrenztes (Wirtschafts-) Wachstum ist höchstens in der Theorie möglich.
Unsere Gesellschaft braucht mehr Kinder, deshalb müssen Familien mit Kindern unterstützt werden.
Wenn die Kantone mit Steuersenkungen «Reiche» anlocken wollen, vermehren sich diese nicht, nur ihr Vermögen.
Der überbordende Steuerwettbewerb treibt letztlich die strukturschwachen Kantone in den Ruin.
Ruedi Löffel-Wenger, Grossrat EVP, Münchenbuchsee

 

Leserbrief im Bund 14.12.06 und BZ 22.12.06

Missbrauch

Ausgabe vom 9. Dezember "Skilager-Entscheid weckt harsche Kritik"
Das Verhalten der Buchser SVP ist ein Lehrbuchbeispiel für unehrliche und destruktive Finanzpolitik:
Zuerst werden bei der Budget-Beratung im Parlament unrealistische "Sparvorschläge" gemacht.
Danach wirbt man im Hinblick auf die Budget-Abstimmung an der Urne mit Halbwahrheiten für eine Nein.
Schliesslich spielt man sich als "Retter" des Skilagers auf, obwohl man spätestens nach der Budget-Debatte im Parlament genau wusste, dass das Skilager zu den nicht-gebundenen Ausgaben gehört und deshalb Opfer eines Budget-Neins sein würde.
RUEDI LÖFFEL-WENGER, Münchenbuchsee

 

Leserbrief in der Berner Zeitung 19.05.06

Ist der neue HIV-Präsident abgehoben?

Ausgabe vom 17. Mai Interview mit Niklaus Lüthi
«Der Kanton Bern baue viel, doch die Mittel müsse er nicht in Radwege investieren, sondern in Verbindungen, die die Wertschöpfenden brauchen, um an ihren Arbeitsplatz zu gelangen oder um Güter zu den Kunden zu bringen». Soweit der neue HIV-Präsident im Interview mit dieser Zeitung.
Dass Radwege beispielsweise zur Schulwegsicherug dienen oder dass es im Kanton Bern auch Menschen gibt, die per Velo zur Arbeit fahren, kann sich der neue HIV-Präsident offenbar nicht vorstellen - schade!
RUEDI LÖFFEL, Grossrat EVP, Münchenbuchsee

 

Leserbrief in der Berner Zeitung 14.01.06

Augen für Positives öffnen

Es wäre schön, wenn wir weniger über die Steuern klagen und dafür unsere Augen für all die Standortvorteile öffnen würden: Super Verbindungen beim öffentlichen Verkehr; ein gut unterhaltenes, dichtes Strassennetz; eine fast tadellos funktionierende Versorgungim Sozial- und Gesundheitsbereich; ein breites und gutes Bildungsangebot; Strom, Wasser und Gas rund um die Uhr; hohe Sicherheit im öffentlichen Raum; einigermassen saubere Luftund attraktive Naherholungsgebiete.
Vorsicht: Das individuelle Verlängern der Liste kann zu Dankbarkeit und Zufriedenheit führen …
RUEDI LÖFFEL, Grossrat EVP, Münchenbuchsee

 

leider nicht abgedruckter Leserbrief im Bund Juni 2005

Rangliste ergänzen

zum Beitrag "Zug ist immer klarer Spitze" Bund 3.6.05
Wie wäre es, wenn die Rangliste der kantonalen Steuerbelastungszahlen jeweils um die Spalte "zinsrelevante Schulden" erweitert würde? Die Milliardenschulden der einzelnen Kantone würden zeigen, wie unsinnig und ruinös der Steuerwettbewerb in der kleinräumigen Schweiz ist.
Ruedi Löffel, Grossrat EVP, Münchenbuchsee

 

Leserbrief in der Berner Zeitung 21.04.04

Nein ist zwingend

Sollen ein paar hundert Schulklassen und die Lehrwerkstätten geschlossen werden? Soll der Strassenunterhalt vernachlässigt werden? Sollen Bezirksspitäler aufgehoben und Spitexleistungen gekürzt werden? Sollen Polizisten entlassen werden? Ein Nein zum ruinösen Steuerpaket ist zwingend nötig!
RUEDI LÖFFEL, Grossrat EVP, Münchenbuchsee